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Familiennachrichten vom Oktober 1924 als pdf Download: Oktober_1924 N a c h r i c h t e n
des Geschlechtes v o n d e r G r ü n . No. 6 1. Oktober 1924. Bericht über die 3 Familienzusammenkünfte 1924. Der Gedanke, die Angehörigen des Geschlechtes von der Grün durch Veranstaltung von Zusammenkünften auch persönlich mit einander bekannt zu machen und ihnen zunächst mündlich die wichtigsten Ergebnisse der Erforschung unserer Familiengeschichte mitzuteilen, fand lebhaften Anklang. In München fanden sich am 13. Juli im Hofbräuhaus ein die Vettern Johann aus München, Heimeranstr. 37, Johann aus München, Baaderstr. 67 mit Schwester Kunigunde, Max aus München (Maistr.) und Johann mit Frau aus Nandlstadt. In zwangloser Unterhaltung sprach man sich über die Familiengeschichte und die zu ergreifenden Maßnahmen aus. Den stärksten Besuch wies die Nürnberger Zusammenkunft am 3. August auf. Es waren anwesend: Franz aus Ansbach mit Sohn Anton und Tochter Wilhelmine, Paul aus Lauf mit seinen 3 Töchtern und seinem Schwiegersohn Andreas Weiss, Karl aus Röthenbach mit 2 Söhnen Ludwig und Fritz, Wilhelm aus Fürth mit Schwester Anna, Christian aus Nürnberg – Buchenbühl mit Frau, Heinrich aus Nürnberg und dessen Sohn Andreas mit Frau und Ernst aus Nürnberg (Pillenreutherstr. 44). Den tiefsten Eindruck machte es auf die Anwesenden, daß es sich unser Geschlechtsältester, Herr Johann v. d. Grün, Nürnberg, Untere Mentergasse 1, nicht nehmen ließ, trotzdem er im 83. Lebensjahre steht, der Versammlung anzuwohnen, alle Verwandten herzlichst zu begrüßen und zu treuem Zusammenhalten zu ermahnen. In Schnabelwaid am 10. August trafen sich: Johann aus Preussling mit 2 Söhnen, Georg aus Neuzirkendorf, Sibylla aus Tirschenreuth, Elisabeth aus Würesreuth mit 2 Söhnen, Johann aus Michelfeld mit Neffe Johann, Josef aus Tieroltsreuth, Ludwig aus Weiden, Josef aus Thurndorf und Max aus Steinpleis in Sachsen. Den Hauptgegenstand aller drei Versammlungen bildete ein Vortrag des Einberufers über die Geschichte unserer Familie. Die übergroße Fülle des Stoffes machte freilich eine Beschränkung auf die wichtigsten Momente (Ursprung, Wappen, Name, Ausbreitung) notwendig. Immerhin konnte in einer etwa einstündigen Darlegung mehr gesagt werden, als in vielen Briefen und Drucksachen. Besonders wertvoll war es, daß eine Anzahl von Urkunden, Stammtafeln, Wappen, Abbildungen von Personen und Besitzungen usw. den Stammesgenossen gezeigt werden konnte. An das Gebotene schloß sich eine Aussprache über die zu ergreifenden Maßnahmen an. Einstimmig wurde vereinbart: 1. Die Drucklegung einer Familiengeschichte ist anzustreben. Das Ziel kann in einigen Jahren erreicht werden, wenn alle nach ihren Kräften mithelfen und zur Familiengeschichtskasse beisteuern. 2. Der Familienzusammenhalt wird gefördert durch eine Familienstiftung, aus welcher würdige und bedürftige junge Stammesgenossen, die eine höhere Bildung erwerben wollen, ein Stipendium erhalten. Auch hierfür muß nach und nach ein Grundstock gesammelt werden. 3. In Zukunft soll alle 1 – 2 Jahre ein allgemeiner Familientag stattfinden; der nächste wahrscheinlich 1925 in Nürnberg . Nahe beisammen wohnende Stammesgenossen können sich auch öfters treffen. Das gesamte Finanzwesen liegt in den Händen unseres Vetters Franz von der Grün , Verwaltungsoberkommissär in Ansbach, Ludwig Kellerstraße 28. Sein Postscheckkonto ist: Nürnberg Nr. 18093. Alle Stammesgenossen werden herzlich gebeten, ihren Familiensinn auch durch ein kleines finanzielles Opfer für die gemeinsame Sache zu beweisen. Wenn jeder großjährige von der Grün monatlich etwa 1 Mark einschickt, so gibt das im Laufe der Jahre einen ansehnlichen Betrag. Wer soviel nicht aufbringen kann, gebe weniger; wer besser gestellt ist, gebe mehr! Natürlich können die Beiträge auch vierteljährlich oder in sonst beliebigen Raten bezahlt werden. Am einfachsten ist die Einzahlung auf Postscheckkonto; Zahlkarten liegen bei. Auf der Zahlkarte wäre anzugeben, ob das Geld für die Familiengeschichtskasse oder für die Stiftung gehört. Besondere Quittung wird in der Regel nicht erteilt; alle Spenden werden halbjährlich in den Nachrichten veröffentlicht. Wo sich die Vettern persönlich häufig treffen, kann die Einsendung auch gemeinsam erfolgen. * * * Werden und Vergehen. Geboren: 3.8.1921 Karl ) Söhne des Polierers Christian von der Grün 1.11.1923 Ludwig ) in Nürnberg – Buchenbühl 26.7.1922 Werner Johannes) Söhne des Reichsbahnbediensteten 1.8.1924 Karl Horst ) Max von der Grün in Steinpleis 13.8.1923 Ernestine Tochter des Bäckermeisters Johann von der Grün in Nandlstadt 11.11.1923 Martin Heinrich Sohn des Schreiners Andreas von der Grün in Nürnberg, Austr. 16 8.1.1924 Herbert Georg Sohn des Fabrikanten Ernst von der Grün in Nürnberg, Pillenreutherstr. 44 Getraut: 23.10.1920 Pauline von der Grün, Tochter des Werkführers Paul von der Grün in Lauf mit Andreas Weiss, Zimmermann. Gestorben: 25.9.1924 Johann von der Grün, Gendarmeriewachtmeister a.D. in Passau. Um laufende Mitteilung aller Geburten, Trauungen und Todesfälle zwecks Bekanntgabe wird gebeten! * * * Die Nachrichten erscheinen jetzt regelmäßig alle Vierteljahre; die nächste Nummer am 1. Januar 1925. * * * Zu Geschenken eignen sich: Unsere Wappen.- Kupferstichporträt : Sabine Barbara von Rabenstein, geb. von der Grün, ca. 1670 gestochen. Turnierbild: Wilhelm von der Grün und Herzog Hans von Sachsen, 1506. Preise auf Anfrage. Ratenzahlung gestattet. Gesamterlös fließt in die Familiengeschichtskasse.
Herausgeber: Georg von der Grün, München, Clemensstr. 32.
Seite 2 der No. 6 vom 1. Oktober 1924 |
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