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Familiennachrichten vom Juni 1926 als pdf Download: Juni_1926 N a c h r i c h t e n
des Geschlechts v o n d e r G r ü n . No. 8 20. Juni 1926
Einladung zum Familientag 1926. Gelegentliche Zusammenkünfte sind für die Stärkung des Familiensinnes wertvoller als Briefe und Drucksachen. Wer vor 2 Jahren in München, Nürnberg und Schnabelwaid an unseren damaligen Zusammenkünften teilgenommen hat, wird sich gerne daran zurückerinnern und es freudig begrüßen, daß der Erste allgemeine Familientag am Sonntag, den 1. Aug. 1926 in Pegnitzstattfinden soll. Hierbei zu erscheinen sind hiermit alle von der Grün aufs Herzlichste gebeten. Das Städtchen Pegnitz liegt inmitten der 3 Orte Thurndorf, Lindenhard und Schwürz, von wo alle noch lebenden von der Grün abstammen. In seiner Nähe ist der Scharthammer, von dem aus sich seit über 500 Jahren unser Geschlecht ausgebreitet hat. Pegnitz ist für die Mehrzahl der Sippengenossen leicht erreichbar; viele sitzen in den Orten der Umgebung, für die Nürnberger und Pegnitztaler ist es ein bequemer Sonntagsausflug. Auch die weiter weg Wohnenden wollen so weit möglich das Opfer einer größeren Reise bringen und an der Tagung teilnehmen. Ausdrücklich bemerkt sei, daß im Hinblick auf die allgemeine schlechte wirtschaftliche Lage in Bezug auf Kleidung und Essen keinerlei Zumutungen gemacht werden und sich dadurch niemand von der Teilnahme abhalten lassen braucht. Wir wollen uns ohne Rücksicht auf den Stand lediglich als Glieder einer großen Familie fühlen. Die Tagung beginnt am Sonntag nach Eintreffen der Vormittagszüge. Sie umfaßt einen Vortrag mit Ausstellung zahlreicher Stammtafeln, Bilder, Wappen und Siegel. Anschließend ist Beratung und gemütliches Beisammensein. Nachmittags gemeinsamer Spaziergang zum Scharthammer. Vorgesehen ist auch eine photographische Aufnahme der Teilnehmer. Wem es möglich ist, der komme schon am Samstag oder mache anschließend an den Familientag eine Wanderung in die fränkische Schweiz. Möglichst vollzähliges Erscheinen ist Ehrenpflicht. Auch der junge Nachwuchs soll teilnehmen. Eingehende Mitteilung über Lokal, Tagesordnung und sonstigen Verlauf folgt rechtzeitig. Erbeten ist von jedem Stammesgenossen eine baldige Nachricht über voraussichtliche Teilnahme oder Nichtteilnahme, Namen der teilnehmenden Angehörigen und eventuell Wünsche für Mittagessen und Übernachten. Auf allgemeines Wiedersehen am 1. August in Pegnitz ! Georg von der Grün * * * Familiengeschichtskasse und Familienstiftung im Jahr 1925. Wie bekannt haben wir zwei Kassen ins Leben gerufen : Die Familiengeschichtskasse zur Bestreitung der Druckkosten der Familienchronik und die Familienstiftung zur Gewährung von Stipendien. Leider waren die Einzahlungen 1925 ziemlich gering. Zweifellos trägt die Not der Zeit hieran die Hauptschuld. Aber es fehlen auch viele in der Spenderliste, die sicher etwas hätten geben können. Eine Kleinigkeit dann und wann kann auch der Unbemittelte opfern, schon um sein Interesse und seinen guten Willen zu zeigen. Gewiss haben manche einfach auf die Einzahlung vergessen; sie werden das Versäumte hoffentlich bald nachholen. Besonderen Dank verdient Vetter Paul in Lauf für seine vorbildliche Sammeltätigkeit. Stand der Familiengeschichtskasse. Bestand Ende 1924 : 77,85 M. Spenden : Franz in Ansbach 2,70 M, Paul in Lauf 4,00 M, Friedrich in Ottensoos 2,00 M, Karl in Röthenbach 2,00 M, Ludwig in Hersbruck 3,00 M, Johann in Lauf 4,00 M, Johann in Röthenbach 2,00 M, Georg in München 10,00 M, Johann in Landshut 5,00 M (für Wappen), Zinsen 2,45 M, Kursgewinn an den Wertpapieren 9,20 M. Stand Ende Dezember 1925 = 124,20 M. Stand der Familienstiftung. Bestand Ende 1924 : 29,00 M. Spenden : Georg in München 15,00 M, Katharina in Freiburg 20,00 M, Ludwig in Weiden 10,00 M, Zinsen 7,20 M; Stand Ende Dezember 1925 = 81,20 M. Herzlichen Dank allen Spendern ! Der Schatzmeister : Franz von der Grün. Einzahlungen durch Zahlkarte auf das Postscheckkonto Nürnberg No. 18093 (Franz von der Grün in Ansbach). Auf dem Abschnitt bitte anzugeben, ob das Geld für die Geschichtskasse oder der Stiftung gehören soll. * * * Soldatengrab. Nach Mitteilung des Zentralnachweiseamtes für Kriegerverluste und Kriegergräber in München wurde die Leiche des Infanteristen Georg von der Grün, 14. Bayer. Infant.-Regt., geboren am 22.11.1895 zu Röthenbach, gestorben am 15.6.1916 nach schwerer Verwundung im Feldlazarett No. 6, am 26. 5. 1924 aus dem deutschen Militärfriedhof von Vigneulles, Grab 47, ausgegraben und wiederbeerdigt im endgültigen Friedhof von Thiaucourt, Grab No. 2307. * * * Werden und Vergehen. Geboren: 22.6.1925 Georg, Sohn des Landwirtes Josef von der Grün in Thurndorf; 25.10.1925 Ingeborg, Johanna Dorothea, Tochter des Lagerhausverwalters Ludwig von der Grün in Weiden. Um die laufende Mitteilung aller vorkommenden Trauungen, Geburten und Sterbefälle wird gebeten. Photographien von Geschlechtsangehörigen jeden Alters für das Familienarchiv sind stets willkommen. Am zweckmäßigsten sind unaufgezogene Bilder in Postkartengröße, doch genügen auch kleinere Formate und Amateuraufnahmen aller Art. Auf jedem Bild soll der Name der Person, ebenso Zeitpunkt der Aufnahme vermerkt sein.
Herausgeber : Georg von der Grün, München, Clemensstr. 32.
Seite 2 der No. 8 vom 20.Juni.1926 |
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